Der in der Pfalz geborene Dirigent Jochen Rieder absolvierte ein umfangreiches Musikstudium. Es folgten Engagements als Assistent, Repetitor und schliesslich Kapellmeister an den Opernhäusern von Karlsruhe und Bremen. 2001 und 2002 arbeitete er als Maestro suggeritore bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2001 Engagement als Maestro suggeritore am Opernhaus Zürich sowie Gastverträge am Théâtre du Châtelet in Paris, der Opèra de Paris, am Festspielhaus Baden-Baden, an der Bayerischen Staatsoper und am Theater an der Wien.

Sein Debüt als Dirigent am Opernhaus Zürich hatte Jochen Rieder im Dezember 2006, wo er als Einspringer für Christoph von Dohnányi Ariadne auf Naxos übernahm. Seitdem leitete er regelmässig Vorstellungen der Neuproduktion Die Zauberflöte am Opernhaus Zürich, L’italiana in Algeri am Theater Basel, Le Sacre du Printemps im Theater St. Gallen, Tosca in Innsbruck sowie die Premiere von Wagners Nibelungenring für Kinder.

Mit dem Tonhalle-Orchester Zürich brachte er 2008 und 2009 im Rahmen von fünf Konzerten den ««Elementezyklus» des Schweizer Komponisten Rodolphe Schacher zur Uraufführung. Ebenfalls mit dem Tonhalle-Orchester spielte er seine erste CD (Die Rose von Jericho) ein. 2009 dirigierte er die Premiere von Les Contes d’Hoffmann am Tiroler Landestheater Innsbruck in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender. Er tritt regelmässig als Dirigent von Konzerten mit dem deutschen Tenor Jonas Kaufmann auf, u.a. im Regensburger Schlosshof (2009, Hofer Symphoniker), in Kopenhagen (2010, Tivoli Symphony Orchestra) und im Smetana-Saal in Prag (2011, Prager Symphoniker).

Zuletzt dirigierte er die Hofer Symphoniker (Rachmaninow 2. Symphonie) und das Zürcher Kammerorchester (CD-Aufnahme und Uraufführung Die wilden Schwäne mit Sandra Studer). Für die Saison 2011/12 sind u.a. die Debüts bei den Bochumer Symphonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London geplant.